Um Ihre Schlafstörung richtig diagnostizieren zu können, müssen wir uns auf mehreren Wegen an Ihre mögliche Erkrankung „herantasten“. Üblicherweise läuft die Untersuchung in zwei oder drei Stufen ab.
Zunächst wird einer unserer Ärzte mit Ihnen ein ausführliches Erstgespräch führen. Dies kann erst einmal auch mit einer ambulanten Untersuchung in unserer Schlafambulanz erfolgen. Dabei wird er Sie nach der Häufigkeit, dem Zeitpunkt und der Form Ihrer Schlafstörung befragen. Wichtig ist für Ihn auch, ob Ihr Partner vielleicht Auffälligkeiten beobachtet hat, während Sie schliefen. Wenn er alle wichtigen Fragen geklärt hat, wird er sie bitten, zusätzlich einen strukturierten Fragebogen auszufüllen. Je präziser Ihre Antworten sind, desto schneller können wir Krankheitsbilder ausschliessen, die bei Ihnen nicht in Frage kommen. Wenn Sie unter Ein- oder Durchschlafstörungen, unter nächtlichen Ängsten und Alpträumen oder unter Depressionen leiden, werden Sie auch mit einem unserer Psychologen in der Abteilung Klinische Psychologie ein eingehendes Gespräch führen. Ausserdem werden wir die üblichen Routineuntersuchungen durchführen, die Sie sonst von Ihrem Hausarzt kennen.
Im nächsten Schritt werden wir dann versuchen, mittels spezieller Geräte Ihre Schlafstörung abzuklären. Dies kann auch in sogenannter teilstationärer Form erst eine alleinige nächtliche Registrierung sein, die dann darüber entscheidet, ob weitere Untersuchungen und besonders auch welche Behandlungsmassnahmen notwendig sind.
Während Ihres stationären Aufenthaltes im Schlaflabor wird dann meist bereits nach der ersten Nacht die endgültige Diagnose gestellt. In den folgenden Nächten wird daraufhin bereits die Anwendung der verordneten Therapie überwacht.
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